Zu Gast beim Spitzenteam

Bild (Hergenhan) Neuzugang Mark Gumenjuk (Nr. 23, Bildmitte) mit einem seiner ersten Blockerfolge im Mühldorfer Trikot.

Mühldorf – Mit dem Gastspiel in Rottenburg am Samstag hat der TSV Mühldorf die nächste schwierige Aufgabe vor der Brust. Vor einer Wochr musste sich das Team von Mateusz Zarczynski zu Hause gegen den Spitzenreiter der 2. Volleyball-Bundesliga, die Blue Volleys Gotha, mit 0:3 geschlagen geben. Heute Abend wartet mit dem TV Rottenburg der Tabellendritte auf die Innstädter. Anpfiff in der Volksbank-Arena ist um 19 Uhr.

Die laufende Saison neigt sich langsam aber sich dem Endspurt entgegen und die Ausgangslage ist aus Mühldorfer Sicht alles andere als entspannt. In den verbleibenden neun Partien muss der TSV zehn Punke auf den SV Schwaig aufholen, um auch nächstes Jahr in der zweiten Liga aufschlagen zu können. „Der Klassenerhalt wird sehr schwierig“, brachte es Zarczynski unter der Woche im OVB-Interview auf den Punkt. „Vor allem nach dem Sieg von Schwaig“, ergänzte der 35-Jährige. Damit bezog sich der TSV-Coach auf den 3:0-Erfolg der Schwaiger vor einer Woche – ausgerechnet gegen den TV Rottenburg. Einerseits bringt dieses Ergebnis Hoffnung, es zeigt, dass der TV auch von Abstiegskandidaten besiegt werden kann. Andererseits muss der Drittplatzierte nun etwas gut machen und möchte sich so einen Patzer bestimmt nicht erneut erlauben. Die Hausherren werden die Truppe aus der Kreisstadt also mit Wut im Bauch empfangen. Das ändert für Zarczynski allerdings rein garnichts: „Neun Spiele bleiben, und in jedem wollen wir etwas mitnehmen. Die Gegner sind stark, aber wir müssen bei uns bleiben und unseren Fokus auf das eigene Spiel richten.“

Vor einer Woche konnten sich die Mühldorfer an das Top-Niveau der Liga gewöhnen, gingen aber leer aus. „Gegen Gotha haben wir gut mitgehalten, uns hat aber in entscheidenden Phasen die nötige mentale Freiheit gefehlt, um einen Satz zu gewinnen. Das zeigt, woran wir noch arbeiten müssen“, stellte Zarczynski klar. „Wir müssen kämpfen, alles investieren und versuchen, Punkte mitzunehmen, um unsere Situation in der Tabelle zu verbessern.“ Der Platz im Klassement wird sich bei einem Sieg nicht verändern, die Mühldorfer brauchen jedoch ab sofort jeden Punkt, um nicht schon frühzeitig als sicherer Absteiger festzustehen. Dazu soll der erste Schritt morgen Abend in Rottenburg gemacht werden. 

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