Trainer Roth rechnet mit drei Punkten

Zum Lachen ist den Mainzern aktuell nicht zumute. Denn das Team um Spielertrainer Manuel Lohmann, das am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Mühldorfer Nutz-Arena aufschlagen wird, steht in der 2. Volleyball-Bundesliga mit dem Rücken zur Wand.

Auf 20 Spiele verbuchten die Rheinländer bislang nur vier Siege. Gegen Grafing jubelten die Mainzer doppelt (3:2 und 3:1), zweimal gab es auch Siege gegen Leipzig (3:0 und 3:1) zu feiern. Ansonsten gab es noch einen Punkt beim 2:3 gegen Freiburg und auch gegen Mühldorf konnten die Mainzer einen Punkt daheim behalten (2:3). Die beste Platzierung in dieser Saison: Platz 12 – mehr war einfach nicht drin bei den Mainzern, die vor genau vier Wochen ihren letzten Sieg (gegen Leipzig bejubeln durften) und nun einen schneidigen Schlussspurt in der 2.Liga hinlegen müssen, um noch die Liga zu halten. Dass die Mainzer kämpfen können, haben sie schon in der vergangenen Saison gezeigt, als sie das zum Saisonfinale den Fünf-Satz-Krimi in der Nutz-Arena für sich entscheiden konnten und damit entscheidende Punkte gegen den Abstieg sicherten.

Wenn die Mainzer diesmal an den Inn kommen, dann kann Trainer Heiko Roth nur bedingt aus dem Vollen schöpfen. Mittelblocker Flo Gschwendtner wird zumindest nicht einsatzfähig sein, nachdem er einen Finger bei Holzarbeiten in die Kreissäge bekommen hat. Michi Mayer, gegen Freiburg überraschend stark als Diagonalspieler, hat noch mit den Folgen einer Corona-Infektion zu kämpfen. Zuletzt fehlten im Training die beiden Liberos Leo Tille und Kilian Nennhuber wegen anderer wichtiger Verpflichtungen in der Schule. Abivorbereitungen auf der einen Seite, Berufschulangelegenheiten auf der anderen.

Andere Blessuren, die bei dem ein oder anderen Spieler in den vergangenen Wochen aufgetaucht waren, etwa die Bänderverletzung von Fabian Bartsch, wurden auskuriert, nachdem die Partie gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen in der vergangenen Woche wegen zu vieler Corona Fälle in der Bodensee-Mannschaft abgesagt worden war. Die Mühldorfer hielten sich derweil mit Trrainings fit. Am Donnerstag testeten die Innstädte gegen Dachau. Allerdings mit durchwachsener Leistung. „Wir haben uns immer wieder eine komfortable Führung erspielt und uns dann eine Serie eingefangen. Das darf uns am Sonntag nicht passieren“, warnt Heiko Roth davor, die Mainzer ob ihres Tabellenplatzes zu unterschätzen. „Schon beim 3:2 im Hinspiel konnte ich mir keinen Reim darauf machen, weshalb diese Mannschaft nur am Tabellenende zu finden ist. So weit sind die, ihre Leistungsstärke betreffend, nicht von den Mittelfeldmannschaften entfernt“, meint Roth.

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