PAMPEL WAR EINFACH ZU STARK

Mühldorf – 25:12 so hieß es nach dem verwandelten Matchball im Spiel gegen Mimmenhausen am Samstag. Allerdings nicht für Mühldorfer, sondern für die Gäste aus Mimmenhausen. Das ist deutlich. Aber das Team von Christian Pampel agierte so wie ein Tabellendritter eben agiert, der bislang optimal geliefert hatte. Drei Spiele, drei Siege standen bis zum Aufeinandertreffen am Samstag in der Nutz-Arena auf der Habenseite der Mimmenhausener. In der Innstadt sollte nach einem 3:1 (25:23/25:22/24:26/25:12) der vierte dazukommen.

Gleichzeitig die Basis dafür, dass Mimmenhausen nun auf Rang zwei in der Tabelle vorrückte. Spielertrainer Pampel hatte sich selbst das Trikot übergestreift, zeigte mit seinen 43 Jahren, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Im Zuspiel setzte er diesmal nicht auf seinen Primus Federico Cipollone, sondern auf seinen zweiten Mann Philipp Hornung. Der hat seine Sache auch nicht schlecht gemacht. Bis zum 12:16 sah alles danach aus, als würden die Mimmenhausener Durchgang eins nach Hause tragen. Doch Mühldorf – zu diesem Zeitpunkt noch sehr riskant in den Aufschlägen, die zu oft im netz oder Aus landeten – hielt dagegen, glich sogar noch auf 19:19 aus, musste sich aber am Ende mit 23:25 geschlagen geben.

Bis zum 19:19 verlief auch Satz zwei ausgeglichen. Dann aber leisteten sich die Mühldorfer ein Schwächephase (20:23), Mimmenhausen ließ sich die Einladung zum Satzgewinn nicht mehr nehmen und erhöhte auf 2:0 nach Sätzen (25:22).

Der dritten Satz jedoch sollte anders laufen. Mimmenhausen war schon mit 10:7 davongeeilt, da fassten sich die Mühldorfer ein Herz und holten sich zur zweiten technischen Auszeit sogar die Führung (16:14). Top in Form zu diesem Zeitpunkt: Flo Gschwendtner, der in der Mitte einen konsequenten Block stellte. Mimmenhausen konnte noch ausgleichen, doch am Satzverlust änderte das nichts mehr (26:24).

Jetzt stellte Spielertariner Pampel um, brachte seinen Stammzuspieler Federico Cippolone ins Spiel und von nun an war Mimmenhausen tonangebend. 4:8, 6:12, 7:16 – da war die Messe längst gegessen für die Mühldorfer. „Vielleicht waren wir aber auch satt, weil wir uns so über den Gewinn des dritten Satzes gefreut haben“, so Trainer Mayer. Beim 12:25 war einfach nichts mehr zu holen.

Abholen durften sich die Mühldorfer allerdings noch eine Medaille: Fabian Bartsch wurde zum MVP gegen Mimmenhausen gewählt.

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