Heimniederlage gegen den Spitzenreiter

Bild (Matthias Hergenhan): Rückrundenneuzugang Alex Brandstetter (ganz links) jubelt mit seinem Bruder nach starker Aktion gegen Gotha

Gut gespielt, aber nicht belohnt – so lässt sich der Auftritt der Volleyballer des TSV Mühldorf am vergangenen Spieltag treffend zusammenfassen. Gegen den Tabellenführer musste sich das junge Team zwar mit 0:3 geschlagen geben, zeigte dabei jedoch eine Leistung, auf die sich aufbauen lässt. Die Satzergebnisse von 23:25, 20:25 und 21:25 verdeutlichen, wie eng die Partie über weite Strecken verlief.

Vor allem im ersten Satz war für die Mühldorfer deutlich mehr möglich. Mit viel Einsatz, mutigen Angriffen und guter Abwehrarbeit hielt man lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Favoriten mit. Erst in der entscheidenden Phase fehlte die letzte Konsequenz, um den Satz auf die eigene Seite zu ziehen. Auch im zweiten und dritten Durchgang präsentierte sich der TSV kämpferisch und ließ den Tabellenführer nie entscheidend davonziehen, musste sich am Ende aber erneut knapp geschlagen geben.

Trotz der Niederlage überwog im Mühldorfer Lager der Stolz über die gezeigte Leistung und den großen Kampfgeist. Besonders erfreulich war dabei der starke Auftritt von Neuzugang Mark Gumenjuk, der ein sehr überzeugendes Spiel zeigte und sich nahtlos in die Mannschaft einfügte. Seine Leistung unterstrich, dass er für das Team eine wichtige Verstärkung sein kann.

Ein weiteres positives Zeichen war die Rückkehr von Alex Brandstetter, der nach zwei Saisons in Grafing und einer Volleyballpause wieder das Mühldorfer Trikot trug stand und auch eingesetzt wurde. Mit seiner Erfahrung bringt er zusätzliche Stabilität ins Spiel und soll vor allem an Heimspieltagen eine wichtige Rolle übernehmen. Gerade für das junge Team ist seine Präsenz auf und neben dem Feld von großem Wert.

In der Tabelle hatte das Spiel jedoch auch negative Auswirkungen. Tabellennachbar Schwaig konnte seine Partie gewinnen, wodurch sich der Abstand auf den Nichtabstiegsplatz weiter vergrößerte. Umso wichtiger wird es für den TSV Mühldorf, die positiven Ansätze schnell in Zählbares umzuwandeln.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste schwere Spiel an, wenn der TSV Mühldorf auswärts in Rottenburg gefordert ist. Dort will die Mannschaft erneut zeigen, dass sie auch gegen starke Gegner mithalten kann – und sich diesmal für ihren Einsatz belohnen.

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