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Diesmal dürfen es zwei Punkte mehr sein

Mühldorf will sich am Samstag zu Hause gegen Jena für die 2:3-Niederlage rächen

Mühldorf – Neujahrsauftakt in der Berufsschule an der Töginger Straße. Nach vier Wochen Pause, der ein oder anderen Weihnachtsgans und mit einer neuen Jahreszahl geht die 3. Liga der Volleyball-Herren in die zweite Runde. Das erste Rückspiel haben die Mühldorfer Volleyballer eine Woche vor Weihnachten absolviert. Mit dem 3:1 über Marktredwitz, daraus resultierenden drei Punkten (34 Punkte ingesamt) und mit Platz 1 zur Weihnachtspause haben sich die Mannen um Cheftrainer Jürgen Wöls dabei selbst belohnt. Aber die Konkurrenz schläft nicht: Dachau lauert mit einem Punkt Rückstand auf Platz zwei, dahinter folgt Marktredwitz mit 30 Zählern, aber einem Spiel mehr auf dem Konto.

Elf Siege stehen bei den Mühldorfern knapp nach Halbzeit in Liga drei zu Buche, zwei Niederlagen musste das Team vom Inn bisher einstecken. Eine davon gegen den Samstagsgener, dem VSV Jena. Gleich zu Beginn der Saison musste die Wöls-Truppe eine denkbar knappe 2:3-Niederlage (20:25, 25:23, 25:27, 25:22, 14:16) hinnehmen. Die Mannschaft brennt umso mehr auf die Revanche, will sich diesmal nicht mit nur einem Punkt abspeisen lassen, sondern den kompletten Dreier daheimbehalten, wenn das Spiel am Samstag, 13. Januar, um 19 Uhr in der Berufsschulturnhalle an der Töginger Straße angepfiffen wird.

Das neue Jahr bringt bei den Mühldorfern eine neue Personalie mit sich. Johannes Kessler trainiert schon seit einigen Wochen bei den Mühldorfern mit. Bis man in in Mühldorf sehen wird, werden sich die Zuschauer aber noch gedulden müssen. Erst beim Spiel gegen Eibelstadt am 20. Januar wird der 31-Jährige im Trikot der Mühldorfer auflaufen. Zur Person: Kessler kommt vom DJK München-Ost-Herrsching, wo er seit 2018 Spielertrainer der zweiten Mannschaft ist, die in der Regionalliga Südost spielt. Kessler bis dahin eine beeindruckende Karriere hingelegt. Begonnen hat er beim SV Bruckmühl. Von dort kam er zu Generali Haching, wo der 1,96 Meter große Diagonalspieler zunächst in der Landesliga spielte. 2011 wurde er in den Bundesligakader berufen. 2012 wechselte er zum Zweitligisten TSV Grafing, wo er an der Seite von Fabian Wagner gespielt hat. Seit 2013 ist der TSV Herrsching seine Heimat, mit dem er den Aufstieg in die erste Bundesliga geschafft hat.

Bis auf Johannes Kessler wird gegen Jena wird fast die komplette Mannschaft am Start sein, sagt Trainer Wöls. Doch ein Teil des Teams hat einige Blessuren mit ins neue Jahr genommen. Diagonalspieler Moritz Wöls hat Probleme an der Schulter vom Turnier in Modena mit nach Hause genommen. Kilian Nennhuber schlägt sich noch mit einer Kapselverletzung am Daumen rum. Und Patrick Brunner hat mit Rückenproblemen zu kämpfen. Nicht zu denken ist an einen Einsatz von “Capitano” Tom Brandstetter, der mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen hat.

Das Rezept von Wöls gegen Jena? “Wir können hoffentlich an die Stärken des letzten Jahres, Aufschlag, Angriff und gute Stimmung anknüpfen!” Einen besonderen Fokus hat der Cheftrainer auch auf die Abwehr gelegt. “hier haben wir stark trainiert”.

Der Tabellenfünfte aus Jena ist bekannt für seine langen Spiele. Acht von 13 Spielen haben die Thüringer bislang gewonnen, sechs Spiele gingen über fünf Sätze, drei davon haben die Jenar gewonnen. Ein Monat Pause lag zwischen dem 0:3 gegen die DJK München Anfang Dezember und dem 3:0-Erfolg am Dreikönigstag gegen den Tabellenletzten aus Amberg. Bester Mann bei den Jenaern ist Hannes May, der bereits vier MVP-Mediallen gesammelt hat. Spitzenreiter der MVP-Tabelle ist allerdings ein Mühldorfer. Fabian Bartsch führt diese Tabelle zusammen mit Michael Hurler (Friedberg) und Dominik Langbein (Dachau) an.

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