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Der Blick richtet sich auch nach Dachau

Mühldorf kann in der 3. Volleyball-Liga auf Schützenhilfe aus der Region hoffen

Mühldorf – Von einem richtig spannenden Wochenende spricht der Trainer der Drittliga-Volleyballer vom TSV Mühldorf. Nicht nur mit Blick auf die Auswärtspartie seiner Mannschaft am Samstag, 9. Dezember, gegen die Donau Volleys aus Regensburg. Man schielt auch zu den Lokalmatadoren aus Dachau. Sie können den Mühldorfern Schützenhilfe geben, wenn sie Tabellenführer Marktredwitz zum Straucheln zu bringen. “Die Tabellenspitze kann am Wochenende ordentlich durcheinander gewirbelt werden”, so Mühldorfs Chefcoach Jürgen Wöls.

Die Donau Volleys aus Regensburg sind aktuell Zehnter. Sieg und Niederlage hatten sich zu Beginn der Saison abgewechselt. Seit nunmehr drei Spielen allerdings haben die Regensburger keinen Sieg mehr gefeiert. Immerhin: Nach dem 1:3 in Dachau und dem 1:3 gegen Marktredwitz verbuchten die Donaustädter zumindest einen Punktgewinn beim 2:3 gegen den VC DJK München. 

“Wenn wir konzentriert spielen, dann sollten wir die schlagen können!”, zeigt sich Jürgen Wöls zuversichtlich. An einen Einsatz von TomBrandstetter ist nach wie vor nicht zu denken. Ein Bandscheibenvorfall zwang den “Capitano” zuletzt zum Zuschauen. Und so sind die Mühldorfer wieder “mit einer etwas jüngeren Truppe unterwegs”, wie Wöls berichtet. Fabian Bartsch und Kilian Nennhuber werden auf der Außenposition die Akzente setzen, Moritz Wöls hat seinen Stammplatz auf der Diagonalposition zementiert. Und über die Mitte wird Flo Gschwendtner versuchen, an seiner starken Leistung gegen Marktredwitz anzuknüpfen; die Youngsters Moritz Schreiber und Maxi Himsl unterstützen ihn dabei. Felix Schinko ist als Zuspieler ebenso gesetzt, als zweiter Mann mit dem präzisen Händchen wird Manuel Olliges ins Auto nach Regensburg steigen. Xander Mühlbauer wird die Abwehr stabilsieren und die Annahme entsprechend organisieren.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Woche will Wöls diesmal umso pünktlicher losfahren, um nicht in Wetterkapriolen hineingezogen zu werden, die die Anreise verzögern könnten. Das war nämlich seiner Darstellung nach eines der Mankos, die die Mühldorfer Spieler in der vergangenen Woche nach Dachau begleitet hatte. Schneefall, schlechte Straßenverhältnisse und ein Bahnübergang, der eine gefühlte Ewigkeit gesperrt war. Der TSV lief erst spät in Dachau ein, die Vorbereitungszeit war stark verkürzt. Das Ergebnis mit 0:3 entsprechend. Das soll sich nicht mehr wiederholen. “Wichtig ist, dass wir zwei Stunden vorher in der Halle sind!”

Wöls spricht von wegweisenden Wochen bis zum Jahresende. Denn die zweitplatzierten Mühldorfer (28 Punkte) befinden sich nach einem bisher starken Saisonverlauf weiter auf Tuchfühlung zum Tabellenprimus Marktredwitz (30 Punkte), zwei Punkte fehlen den Innstädtern, die allerdings auch ein Spiel weniger absolviert haben. Dachau lauert mit 27 Punkten auf Rang drei, ist gegen Marktredwitz fast dazu verdammt zu siegen, um weiter zum Spitzen-Trio dazu zu gehören. Bevor es in die Weihnachtspause geht, steht am 16. Dezember dann das Spitzenspiel an: Nur zwei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen müssen die Mühldorfer die Reise zum Rückspiel nach Marktredwitz antreten.

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