Die Jungs sind motiviert

Trainingsstart beim TSV Mühldorf – Das passierte während der Pause

Mühldorf – Seit März befindet sich die 2. Volleyball-Bundesliga in der Sommerpause. Insgesamt fast sechs Monate haben die Mühldorfer daher frei. Für die Verantwortlichen beim TSV gibt es jedoch keine freie Zeit. Erst tappten die Mühldorfer lange im Ungewissen – erst seit Anfang Mai stand fest, in welcher Spielklasse der TSV in der kommenden Saison an den Start geht. Seitdem laufen die Vorbereitung auf das nächste Zweitliga-Jahr. Und richtig los ging es mit dem Trainingsauftakt am 16.06. 2026. Was sich während der Sommerpause beim TSV Mühldorf tut, erklären Abteilungsleiter Stefan Bartsch und der neue Trainer Yannick Klement gegenüber der OVB-Sportredaktion.


„Wir haben viele Gespräche geführt. Einige davon erfolgreich, manche auch nicht“, so Bartsch. Erfreulich sind die Vertragsverlängerungen von Fabian Bartsch, Hansi Kessler, Moritz Schreiber und Fabian Wagner. Auf der anderen Seite „schmerzen die Abgänge von Moritz Wöls und Felix Schinko. Wöls läuft künftig für den Ligakonkurrenten aus Eltmann auf und Schinko zieht zum Studieren weg. Der Kader für die neue Saison steht zum Großteil. „Wir sind meiner Meinung nach noch nicht ganz fertig, jetzt geht es um Justierungsarbeiten. Was uns sehr geholfen hat, war schon, dass der Yannick als Trainer festgestanden ist. Das ist erfahrungsgemäß die größte Baustelle“, verrät Bartsch.


Yannick Klement, der zuvor lange beim SV Schwaig war, wurde im Mai als Nachfolger von Mateusz Zarczynski vorgestellt. „Ich kenne ja schon einige Leute hier im Verein, der Start war sehr schön“, beschreibt Klement seine ersten Wochen beim TSV. „Natürlich ist das jetzt auch was anderes in einem neuen Umfeld. Ich war ja 14 Jahre in Schwaig, da weißt du ganz geanu, wer für was zuständig ist. Da aber ein großes Lob an den TSV Mühldorf: „Ganz nette Leute, ganz tolle Organisation“, schwärmt der 34-Jährige. Komplettiert wird das Mühldorfer Trainerteam von Athletiktrainer Michael Rosenegger sowie den Co-Trainern Tom Gailer und Harald Benedikt, die zudem für das Scouting zuständig sind, komplettiert.


Während die Zweitliga-Herren Pause haben, standen beim TSV Mühldorf andere Veranstaltungen auf dem Programm. Vor 4 Wochen wurde in Mühldorf „gebeacht“ und letztes Wochenende stiegen die bayerischen Meisterschaften im Beachvolleyball. In der ersten Woche der Sommerferien steht das Beachvolleyball-Camp für den Nachwuchs an, in der letzten Ferienwoche dann das Hallen-Camp. „Ansonsten sind wir mit den anderen Mannschaften am Bauen. In diesem Jahr haben wir fünf Herrenmannschaften im Spielbetrieb – also noch mal eine mehr wie in den Jahren vorher“, berichtet der Abteilungsleiter.
Nun sind alle Augen auf den Trainingsauftakt der Herrenmannschaften gerichtet. „Für die Ferien müssen wir die Trainingszeiten noch definieren. Da werden nicht immer alle da sein. Da sind wir jetzt gerade dabei, die Vorbereitung in trockene Tücher zu kriegen und das mit den Abwesenheiten abstimmen“, erklärt Bartsch. Darauf legt der neue Coach wert: „Wir wollen die volleyballspezifische Fitness herstellen. Die Jungs auf Sprünge vorbereiten, viel Kraft, Schnelligkeit und eben viele Sprünge“, beschreibt Klement. „Und dann geht’s an die spezifischen Themen: Aufschlag, Annahme. Das wird denke ich die größte Chance sein, wo wir einen Unterschied erzeugen können. Am Anfang sind alle Teams noch nicht so confident, wie es mal Mitte der Saison sein wird“, fährt der 34-Jährige fort. Der Ex-Schwaiger bringt zudem seine persönliche Philosophie mit an den Inn: „Eine stabile Annahme, dass wir da sehr gut reinkommen und dann schnell spielen, weil das gerade am Anfang für die meisten Teams die größte Problematik ist.“ Nach einer kleinen Kennenlern-Einheit blickt Klement zuversichtlich auf den Trainingsstart und weiß: „Die Jungs sind motiviert. Wir haben eine gute Mischung aus Alt und Jung. Und jetzt gilt’s eben, als Team zusammenzuwachsen.“

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